GETAGGTE BEITRÄGE / iljapawel

Wie wir denken zu denken

junge Frau, die über eine bestimmte Sache nachdenkt.
Bild von Robin Higgins auf Pixabay

Als Einstieg eine kleine Denkaufgabe: Bitte nicht lange überlegen, sondern spontan antworten.

Ball und Schläger kosten zusammen 1,10€. Der Schläger kostet 1€ mehr als der Ball. Wie viel kostet der Ball?

Hast du auch intuitiv gedacht, dass die Antwort 10 Cent ist?

Das ist falsch, aber keine Sorge. Diesen Fehler machen wirklich fast alle. Es stammt aus dem Klassiker (wobei gerade erst knapp 10 Jahre alt) Schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahneman. Eine absolute Leseempfehlung. (Link führt zu Amazon)

Warum machen wir aber solche Denkfehler? Und wie könnten wir sie vermeiden? Das möchte ich in diesem Beitrag erzählen.

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Denken strengt an aber lohnt sich

Portait eines Mannes, Denkst du noch oder glaubst du schon? 
Denken strengt an aber lohnt sich
Bild: Ilja Pawel

Nie war es einfacher an Informationen zu kommen, Das Internet ermöglicht uns, sämtliche Quellen des menschlichen Wissens zu suchen und zu finden. Also, alles kinderleicht, oder etwa doch nicht? Denken strengt an, aber lohnt sich.

Mal Hand aufs Herz, wer kann denn noch behaupten, in diesem Labyrinth von Wissen das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen zu können. Die seriösen Informationsquellen zu unterscheiden von den Scharlatanen, Quacksalbern und Verschwörungstheoretikern, die die sozialen Medien auch bevölkern. War es früher eventuell sogar einfacher, in der „guten alten“ Zeit? Ja und Nein, behaupte ich in diesem Beitrag.

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Ausdauer, Willensstärke und Durchhaltevermögen

Bergsteiger, der durch eine Eiswand klettert
Bild: Ilja Pawel

Es wird immer viel über Ausdauer, Willensstärke und Durchhaltevermögen gesprochen. Die Analogie zum Sport drängt sich geradezu auf. Nicht umsonst sind viele erfolgreiche Sportler nach ihrer Karriere auch erfolgreiche Unternehmer. Ich war nie Profisportler, aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, sich selbst zu fordern, zu motivieren und auch die eigenen Grenzen zu erleben. Diese Erfahrungen kann jeder auf seinem individuellen Niveau erfahren. Und es gibt kein schöneres Gefühl als zufrieden und stolz auf eine sehr große Anstrengung zurückzublicken. Meine persönlichen Erfahrungen:

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Werte und Entscheidungen

Silhouetten von Personen mit verschiedenen Eigenschaften
Bild von John Hain auf Pixabay

In einem anderen Beitrag bin ich auf die Wichtigkeit von wohldefinierten Zielen für die eigenen Entscheidungen eingegangen. (Mehr dazu hier). Dies bleibt natürlich wichtig. Was beeinflusst uns aber bei der Zielsetzung?  — Unsere persönlichen Werte und Einstellungen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest dann lade ich dich ein weiterzulesen.

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Woher kommt das Bauchgefühl

Mann auf einer Dachterrasse, im Hintergrund Hochhäuser
Bild von Ilja Pawel

Unser Denken ist ein Prozess, der im ganzen Körper stattfindet. Wie das alles genau funktioniert ist allerdings noch nicht erforscht. Insbesondere kommuniziert unser Gehirn im Kopf mit dem sogenannten enterischen Nervensystem. Dies wird gerne auch als „Bauchhirn“ bezeichnet. Unsere Stimmung und Emotionen können auch vom Zustand unseres Darmes abhängen. Und unsere Emotionen haben einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen.

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Emotionen und Entscheidungen

Emotionen haben einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Und egal, ob wir das gut oder schlecht finden, wir können es nicht vermeiden. Und das ist auch gut so, denn: Emotionen befähigen uns erst, Entscheidungen zu treffen. Diese Erkenntnis erlangte der portugiesische Neurologe Antonio Damasio 1982. Sein Patient konnte aufgrund einer neurologischen Erkrankung keine Emotionen mehr zeigen. Dabei hatte die Erkrankung keinerlei Auswirkungen auf seine Intelligenz. Damasio verarbeitete seine Thesen auch in dem Buch „Descartes‘ Irrtum“.

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Wie kommt man ins Handeln?

Mann mit Sonnenbrille vor Weinstöcken im Sonnenschein
Bild: Ilja Pawel

Wir haben nicht alles unter unserer Kontrolle. Manche Ereignisse können wir auch mit allem positivem Denken nicht wegdiskutieren. Seien es globale Krisen, Wetterphänomene oder persönliche Schicksalsschläge. Und wir sollten auch nichts davon beschönigen. Was wir aber beeinflussen können ist, wie wir darüber denken (und ob wir uns die dazu nötigen Pausen gönnen). Das kann einerseits blockierend wirken oder es setzt ungeahnte Kräfte frei. Wie kommt man ins Handeln? Mit der richtigen Einstellung.

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Was haben Ziele mit Entscheidungen zu tun?

Ohne klare Ziele gibt es keine Entscheidungen. Warum ist das so? Weil uns dann ein Bezugssystem für eine Urteilsbildung fehlt. Entscheidungen setzen voraus, dass wir uns zu bestimmten Sachverhalten ein Urteil bilden. Jedoch hängt unser Urteil davon ab, wohin wir wollen. Was will ich erreichen? Je nach persönlichem Ziel können ganz unterschiedliche Beurteilungen herauskommen.

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Warum nehmen wir Unmittelbares stärker wahr als Langfristiges?

Ganz einfach, weil das Unmittelbare sofort sehr präsent ist und wir direkte Auswirkungen spüren. Auf der anderen Seite senden langfristige Effekte lediglich schwache bis gar keine Signale an uns. Das führt dazu, dass wir Unmittelbares stärker wahrnehmen als sehr Langfristiges.

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Klares Denken erfordert Pausen

Frosch Kermit macht eine Pause und isst einen kleinen Snack
Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Klares Denken erfordert Pausen

Ohne Pausen kann unser Gehirn Informationen nicht effizient verarbeiten und. Klares Denken ist unmöglich, aber so unheimlich wichtig. (Mehr dazu in meinem Beitrag Denken strengt an aber lohnt sich) Nicht nur Schlaf ist als Pause sinnvoll, es genügt bereits eine bewusste Ablenkung vom eigentlichen Thema. Dies kann ein kurzer Gang an die frische Luft oder zur Kaffeemaschine sein. Allerdings ist es nicht sinnvoll, in ein extremes Multitasking zu verfallen und sich sehr tief in ein anderes komplexes Thema hinein zu denken. Dies widerspricht der begrenzten Aufnahmekapazität unseres Gehirns. Für den Unterschied zwischen komplex und kompliziert verweise ich auf den Artikel Komplexität und Kompliziertheit.

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