Klares Denken erfordert Pausen

Frosch Kermit macht eine Pause und isst einen kleinen Snack
Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Klares Denken erfordert Pausen

Ohne Pausen kann unser Gehirn Informationen nicht effizient verarbeiten und. Klares Denken ist unmöglich, aber so unheimlich wichtig. (Mehr dazu in meinem Beitrag Denken strengt an aber lohnt sich) Nicht nur Schlaf ist als Pause sinnvoll, es genügt bereits eine bewusste Ablenkung vom eigentlichen Thema. Dies kann ein kurzer Gang an die frische Luft oder zur Kaffeemaschine sein. Allerdings ist es nicht sinnvoll, in ein extremes Multitasking zu verfallen und sich sehr tief in ein anderes komplexes Thema hinein zu denken. Dies widerspricht der begrenzten Aufnahmekapazität unseres Gehirns. Für den Unterschied zwischen komplex und kompliziert verweise ich auf den Artikel Komplexität und Kompliziertheit.

Eventuell besteht ein Zusammenhang mit dem „Deliberation-without-Attention-Effekt“ aus der Entscheidungslehre. Dieser beschreibt das Phänomen, dass man in komplexen Situationen mittels bewusster Ablenkung zu einer schnelleren Entscheidung gelangt. Das klingt paradox aber auch aus eigener Erfahrung kann ich die Existenz dieses Effektes bestätigen. Oder anders gesagt, wer hatte nicht schon besonders gute Einfälle beim Sport oder während eines Spazierganges.

Eine kurze Pause half mir immer beim Lernen

Meine Lernphasen während Schule und Studium waren geprägt von intensiver Informations­aufnahme gefolgt von kurzen und intensiven Ruhepausen. Diese Methode half mir beim Verarbeiten des Lernstoffes und auch beim Abspeichern im Gedächtnis. In den Pausen konnte ich auch viel tiefer über die Verknüpfung des Gelernten mit dem bereits bestehenden Wissen nachdenken und Querverbindungen herstellen.

Auch beim Sport sind Pausen wichtig

Die Analogie zum körperlichen Training drängt sich naturgemäß auf. Mancher der selbst Sport treibt, hatte schon mit Übertraining zu kämpfen. Wenn mehr Training eben nicht mehr Verbesserung bringt, sondern man sich einfach nur schlapp und fertig fühlt. Ganz ähnlich scheint es auch unserem Gehirn zu gehen. Es muss ein gewisser Reiz da sein, aber wir dürfen uns auch nicht überstrapazieren. Es kommt auf das richtige Maß an. Zu wenig ist allerdings auch nicht effizient, da dann der „Trainingsreiz“ zu gering ist.

Keine Entschuldigung für Faulheit oder Ablenkung

Wie auch beim Sport können wir die Lernfähigkeit und das Denkvermögen trainieren. Davon bin ich fest überzeugt. Die Pausen sollten weder sehr lang sein. Die größte Störquelle heutzutage ist das Handy. Auch ertappe mich bisweilen dabei, wie ich am Handy gedankenverloren die Feeds durchgehe. Das ist mit Sicherheit nicht effizient. Viellicht hilft hier dieser Artikel zum Thema Ablenkung.

In unserer Welt der ständigen Informationsflut, ist die Erkenntnis, das Pausen bei der Informationsaufnahme hilfreich sind, doch einigermaßen beruhigend. Nicht alles was wir aufnehmen verdient es außerdem abgespeichert zu werden. Zu viel ist zu viel, dann leidet die Effizienz. Wir müssen es uns diese Pausen auch einfach erlauben. Zum Schluss noch ein Zitat, das den Unterschied zwischen Wissen und Weisheit aufgreift. Nicht möglichst viel zu wissen sollte das Ziel sein, sondern dieses Wissen auch anwenden zu können.

„Um Wissen zu erlangen, füge täglich etwas hinzu, um Weisheit zu erlangen, entferne täglich etwas.“

Laotse

Was sind eure Erfahrungen? Ich freue mich über jedes Feedback, Like, Kommentar auf den sozialen Kanälen.

Gerne könnt ihr auch meinen Newsletter abonnieren, um keinen neuen Beitrag mehr zu verpassen.

Herzliche Grüße euer

#denken#klaresDenken #pausen #pausensindwichtig #pause #effizient #informationsflut #plan #ziele #handeln #entscheiden #entscheidung #keineausredefürfaulheit #iljapawel

 

Schlagwörter: , , , , ,

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Wird geladen
×